DIE ZECHENWERKSTATT

DIE ZECHE LOHBERG

Die Zeche Lohberg in Dinslaken war von 1914 bis 2005 in Betrieb, förderte zu Spitzenzeiten bis zu 3 Millionen Tonnen Steinkohle pro Jahr und beschäftigte über 5.000 Bergleute.
Seit Schließung im Jahre 2005 wurde das Zechengelände bis auf einen Teil der historischen Bausubstanz abgerissen. Die Zechenwerkstatt, das Pförtnerhaus, die Lohn- und Lichthalle, das Zentralmaschinenhaus, und die Fördermaschinenhäuser sind vor dem Abriss geschützt und unter Denkmalschutz gestellt worden. Auf insgesamt 40 Hektar entsteht im Rahmen des Strukturwandels ein modernes und CO2-neutrales Stadtquartier zum Arbeiten und Wohnen.

In den letzten Jahren hat sich auf dem Zechengelände viel getan. Im Norden ist ein neues Wohngebiet entstanden, dessen Flächen vollständig verkauft sind. Der angrenzende „Bergpark Lohberg“ mit seinen Freiflächen und Spielgeräten ist zu einem Anziehungspunkt für ganz Dinslaken geworden. Die im Süden gelegenen Gewerbeflächen sind ebenfalls nahezu vollständig vermarktet; erste Unternehmen haben bereits ihre Neubauten bezogen. Der breit angelegte Lohberg Corso durchzieht das Gelände von Norden nach Süden und bietet viel Raum für Fußgänger und Radfahrer.