Text von www.errorartfestival.com:
Mit einer großen Wandgestaltung auf dem ehemaligen Zechengelände, nähert sich Momsko dem Stadtteil Lohberg. Die Arbeit ist dabei als Prozess gedacht und nicht nur als fertiges Bild. Das Malen vor Ort soll, während des Eröffnungs-Wochenendes Bewohner:innen zum Gespräch mit dem Künstler einladen, der Lohberg nur flüchtig und vor allem aus seiner eigenen Vorstellung kennt. In seinem auffälligen Stil schafft er dabei ein Bild, dass viele Geschichten verbindet; Geschichte, die eigene Erfahrungen aus dem Leben in Offenbach und Frankfurt am Main mit wiederkehrenden Erzählungen aus und über deutsche Arbeiter:innen-Städte mit dem was er über Dinslaken und Lohberg erfahren hat verbindet.

Die Figuren auf dem Wandgemälde sind keine Lohberger:innen, sondern Schablonen, die zum Nachdenken darüber anregen sollen, ob und wann man sich mit ihnen Identifiziert. MOMSKO möchte damit zu mehr Miteinander bewegen und eine positive Message in den Stadtraum tragen.

Momsko:
MOMSKO heißt mit bürgerlichem Namen Moritz Florschütz und wurde 1996 in Frankfurt am Main geboren. Bis zum Vordiplom studierte er ab 2017 Design an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach und setzt dort seit 2020 sein Studium im Fachbereich Kunst fort. Seine künstlerische Arbeit nimmt ihre Ursprünge in Street Art und Graffiti und ist stark von popkulturellen Einflüssen geprägt. Sein eigenständiger Stil ist von breiten schwarzen Umrisslinien und eigenwilligen kolorierten Flächen geprägt. Dabei entstehen laute Bildwelten, die aus aktuellen Themen und den Geschichten des urbanen Alltags eigene Erzählungen formen.